 "Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht". Dieses Zitat aus den Zeiten der Weimarer Republik bringt gut zum Ausdruck, dass Gedanken, besonders belastend empfundene, die gute Ruhe in der Nacht und den erholsamen Schlaf beeinflussen. Und das zumeist negativ. Denn erholsam Schlafen kann man oft nur, wenn man seine Gedanken zur Ruhe bringen kann und statt dessen Ruhe und Gelassenheit, Entspannung, erreicht. Dabei kann Sport unterstützen, auch Yoga oder Entspannungstechniken können helfen und nicht zuletzt auch das Bett selber. Ein Wasserbett etwas hilft oftmals dadurch, dass man auf ihm wie auf einem sehr sanften Ozean liegt, ohne Gefahr zu ertrinken oder seekrank zu werden. Hinzu kommt, dass die Wärme des Bettes auch dazu beiträgt, den Körper und die Muskeln zu entspannen, was den Weg in das Schlafland oftmals vereinfacht. Wer ernsthaft und andauernde Probleme damit haben sollte, zur Ruhe zu kommen, der sollte ein Wasserbett zumindest einmal Probeliegen, um für sich zu erkennen, ob diese Art des Liegens den eigenen Bedürfnissen entgegenkommt, oder ob man lieber andere Wege der Entspannung suchen will, etwa autogenes Training oder andere Entspannungstechniken. Denn auch das beste Bett alleine kann nicht immer sicher stellen, dass der Schlaf sich so und so schnell und tief einstellt, wie man es wünscht. Allerdings sollte man vorsichtig mit Hilfsmitteln per Rezept sein, denn Schlaftabletten sollten nur eine in Ausnahmefällen genutzte Ultima Ratio sein, da diese ein gewisses Suchtpotenzial besitzen und die Probleme einer Schlaflosigkeit nicht lösen, sondern nur die Symptome kurzfristig bearbeiten. |