 Das tägliche Duschen, mehrfache Zähneputzen, Hände waschen und die Benutzung von Deodorants gilt heute als Standard der Körperpflege. Nicht nur für Männer geht allerdings die Pflege über diese Standards hinaus. Die Rasur beschränkt sich nicht mehr nur auf das Gesicht, viele Männer und Frauen betreiben auch Haarentfernung unter den Achseln, auf Brust und Rücken sowie an den Beinen und im Intimbereich. Als Gründe geben sie zum einen ein ästhetischeres Selbstempfinden an, das durch die Glätte gesteigert wird, und zum zweiten die besser zu haltende Hygiene. Zwar leben wir nicht mehr in Zeiten, in denen mangelnde Möglichkeiten zur Körperpflege häufig zu Befall von Parasiten und Bakterien führte, denen man mit einer möglichst geringen Körperbehaarung den Unterschlupf und Nährboden zu nehmen versuchte, aber trotzdem gilt ein glatter Körper heute wieder als Schönheitsideal. Industrie und Handel stellen althergebrachten Methoden, deren Anwendung teilweise schon tausende von Jahren überliefert ist, diverse Neuentwicklungen gegenüber, die von Elektrokleingeräten wie Epilierer, Langhaarschneider und Rasierapparat über den klassischen Nassrasierer in verschiedensten Ausführungen bis hin zu chemisch wirkenden Enthaarungscremes reichen. Auch boomt der Zweig der Unternehmen, die dauerhafte Haarentfernung mittels Lasertechnik, Lichtimpulsen oder diversen Formen der Stromübertragung zur Verödung des einzelnen Haarfollikels anbieten. Auch wenn nur ein Teil der Kunden wirklich von dauerhafter Haarentfernung sprechen kann, so berichten doch alle über wesentlich feinere und weichere Behaarung als sie es vor der Behandlung kannten. Normalerweise wird vor der eigentlichen Behandlung, die meist aus drei bis sechs einzelnen Sitzungen besteht, da das Haar nur innerhalb der Wachstumsphase endgültig abgetötet werden kann, ein Beratungstermin vereinbart. Hier erfragt der Behandelnde die Haar Infos seines Kunden wie Melaningehalt von Haar und Haut, Länge des Haares unterhalb der Haut und die Einnahme von Medikamenten. |