 Sie zählen sich also zu den Orchideenanbetern dieser Erde und hegen den Wunsch, sich nun an das Orchideen züchten zu versuchen? Kennen Sie denn den Aufbau ihres Schützlings, wissen, dass manzwischen monopodialen und sympodialen Orchideen unterscheidet? Wissen darüber bescheid, dassbei der letztgenannten die vielen Triebe aus dem Rhizom entspringen, während die monopodialenaus der Wurzel nur einen Trieb bildet? Dann ist es ja gut, denn Sie müssen neben Geduld undZeit Wissen mitbringen, wenn Sie eine der Möglichkeiten Orchideen züchten probieren zu wollen. Wenn Sie sich für die Variante der Vermehrung durch Samen entscheiden, beachten Sie, dass dieMutterorchidee kräftig genug sein muss und einen Samenbeutel produziert. Am besten sie hat drei geöffnete Blühten, dann ist de Erfolgschance am größten. Die Blühten dürfen aber nicht kurz vor demVerblühen stehen. Bei der Bestäubung können Sie sich überlegen, ob sie die Pollen einer anderen Orchidee nehmen oder sie mit sich selbst bestäuben. Wir empfehlen, die Pollen der gleichen Artzu verwenden, aber einer anderen Blume. Sie benötigen zwar zwei gleiche Orchideen aber die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert ist größer, als die Pollen der gleichen Pflanze zu nehmen. Siebrauchen auf jeden Fall zwei Blüten, denn mit ein und derselben ist die Befruchtung nicht möglich.Dafür sorgt ein von der Natur eingerichteter Schutz. Wie es beim Orchidee züchten in der Pflanzeaussieht? Die bestäubte Blüte verschießt sich, blüht ab, während die Polle sich ihrem Weg durchden Polenschlauch zum Fruchtknoten sucht. Wenn es geklappt hat, entwickelt sich danach übereinen langen Zeitraum hinweg der Samen, der dann noch reifen muss. Warten Sie mindestens drei Monate, schlimmstenfalls neun Monate ab. Sie können die Orchidee auch Vermehren, in dem Sie sie Teilen. Dafür muss sie ebenfalls groß genugsein, um einen Strang vom Haupttrieb zu trennen und dann einzupflanzen. Viel Erfolg bei Ihren Versuchen! |