Die Fußstreife ist die älteste Form der Patrouille der Polizei. Der Vorteil der Fußstreife liegt klar auf der Hand: Es bringt einen sehr engen Kontakt mit den Bürgern auf den Straßen mit sich. Weiter kann eine Fußstreife die Atmosphäre der Bevölkerung genau wahrnehmen und gegebenenfalls Verbrechen schon im Keim ersticken ehe sie passieren, da der Austausch mit der Bevölkerung die Arbeit des Polizisten effektiver macht und viele zielgerichtete Hinweise ein schnelles Vorgehen ermöglichen. Doch die Fußstreife hat auch Nachteile, denn sie ist relativ teuer und man kann weder benötigtes Material/Ausrüstung noch Verdächtigte transportieren. Außerdem ist die Fußstreife langsam und vermag es nicht, sich schnell zu Notfällen zu begeben. Studien haben belegt, dass die Fußstreife der Polizei nicht die Kriminalitätsrate senkt, aber sie hat ihre Daseinsberechtigung, weil sie das Sicherheitsgefühl jeden einzelnen Bürgers erhöht und damit Angst verringert. Daneben kann sich ein Revier entscheiden, ob es 1 oder 2 Polizisten auf Patrouille schickt. Da 4 Augen mehr sehen als zwei ist die doppelte Fußstreife klar im Vorteil. Eine 1-Mann-Streife ist in der Regel aber vorsichtiger und konzentrierter, denn sie muss z.B. bei einer Konversation nicht auf den Nebenmann achten. Daneben haben Studien ergeben, dass 2-Mann-Streifen eher Ziel von Angriffen oder Anzeigen werden. Natürlich kann die 1-Mann-Streife auch durch das Führen eines Wachhundes weiter gesichert werden.
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