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Den Mörder finden

Die effektivste Methode um einen Mörder zu finden, ist es, so schnell wie möglich zu reagieren. Beim Mord an einer Polizistin in Heilbronn hat man gesehen, wie extrem zügig die Polizei gearbeitet hat. Es wurde sogar die Stadt verriegelt um ein Fliehen des Polizistenmöders zu verhindern. Leider ist das Engagement nicht immer gegeben, wenn ein Nicht-Polizist erschossen wird. Weiter muss man den Tatort schützen, denn er ist sehr empfindlich. Hinzu ist das Ordern von Experten auf diesem Gebiet unumgänglich. Die Beweise an einem Tatort können in einem Gerichtsverfahren zu wichtigen Indizien führen. So fassen Kriminalexperten die Dinge, die sie finden, nie dort an, wo sie der Täter angefasst haben könnte. Die Türklinken werden nicht benutzt, stattdessen werden Kanten am Türrahmen zum Öffnen herangezogen. Mann muss ein gutes Auge haben, denn die meisten Beweise sind klein und gut versteckt. Manchmal auch unsichtbar, zumindest für das menschliche Auge. Zur Hilfe wird dann Schwarzlicht benutzt.Doch nicht immer muss ein Mord vorliegen, wenn es auch den Anschein hat. Manchmal kann eine Leiche durch Selbstmord oder einen Unfall am Tatort liegen. Zu viel Alkohol- bzw. Drogenkonsum fordern jedes Jahr Tausende Menschenleben. Daher muss man als Polizist sehr vorsichtig sein und sich über die Lage ein klares Bild geschaffen haben. Und hinzu muss man immer den Tatort bewachen und es keinem Menschen erlauben, irgendetwas zu verändern. Gerade am Tatort gefundene Waffen dürfen nicht berührt werden. Sollte die Augen der Leiche noch geöffnet sein, dann soll man sie nicht schließen. Auch der leblose Körper der Leiche darf nicht abgedeckt werden. Selbst Feuerwehrleute, wenn sie anwesend sein sollten, sind vom Tatort so gut wie nötig fernzuhalten. Es fällt Polizisten oft schwer, eine Leiche nicht bedecken zu dürfen. Gerade wenn Verwandet zum Tatort stoßen ist man leicht gewillt ihnen den grausamen Anblick zu ersparen. Aber dies könnte fatale Folgen haben, wenn z.B. Blut, Sperma, Dreck, Hautpigmente oder andere Dinge dadurch zerstört werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings auch hier: Das Wetter. Wenn eine schwere Wetterfront aufzieht, und droht viele Beweise wegzuschwemmen, dann muss man mit Hilfe eines Kriminaltechniker versuchen, die Beweise zu sichern. Um weitere Schaulustige fernzuhalten, wird der Tatort mit einem Tape eingekreist. Sehr wichtig können auch Augenzeugen sein um einen Täter zu schnappen. Daher muss man sehr schnell vorgehen, und die Personalien ( Telefonnummer, Adresse, E-Mail) aller Beteiligter festhalten. Man muss jedes Detail der Aussagen der Zeugen in das Berichtheft aufnehmen. Man muss auch auf die Körpersprache und Mimik achten. Wirkt sie oder er glaubwürdig? Die Zeugen können sehr viele Informationen bereithalten. Vielleicht wissen sie wo der Verdächtigte wohnt, lebt und arbeitet. Man muss eine gute Atmosshäre aufbauen und niemals den Zeugen verunsichern. Ohne den Zeugen kann man nicht arbeiten, dann ist ein Bestärken des Zeugens zu sprechen sehr wichtig. Hat man alle wichtigen Pflichten am Tatort erfüllt, dann übernimmt die Kriminalermittlungsdienststelle die weitere Arbeit. Die Leiche wird exumiert und in der Kriminal-Medizinischen Abteilung untersucht. Je besser die Arbeit am Tatort, desto effektiver wird die Untersuchung und die Hoffnung steigt, den Mörder zu finden.
Suchbegriffe: Mörder, Kriminalität, Polizei, Kriminologie, Justiz

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Autor: Martin Hamann
Datum: 30.07.2008
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