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Artikelverzeichnis

 

Angels Auftrag des Himmels Siemaja Sue Lane

Angels - Auftrag des Himmels / Band 2: Nur ein Traum

ISBN: 978-3-940868-35-0 / 14,90 EUR / hochwertiges Paperback

 

Autorenporträt Siemaja Sue Lane

Geboren wurde ich am 12.08.1971. Ich habe noch zwei jüngere Schwestern.

Nach einer mittelmäßigen Schulbildung absolvierte ich eine Ausbildung zur Juwelengoldschmiedin. Einige Jahre später habe ich geheiratet und wurde nach drei weiteren Jahren krank. Aus diesem Grund habe ich eine Umschulung im Informatikbereich gemacht und anschließend mein Fachabitur nachgeholt. Die Arbeit im Programmieren etc. war ja supertoll, aber die Informatik hat einen Nachteil. Sie ist so etwas von vergänglich. Alles, was man heute lernt, ist morgen nichts mehr wert. Alle Arbeiten, die man vollbringt, lösen sich sehr schnell wieder in nichts auf. Mir war klar, hier kann ich nicht weitergehen. Ich brauchte eine Tätigkeit, die mich erfüllt, meine Kreativität fordert, die nicht so schnell vergeht und zu mir passt. Eine Arbeit, in der ich mich ausdrücken und mitteilen kann. So kam ich zum Schreiben.

Ich habe damit vor wenigen Jahren begonnen und bis heute nicht aufgehört. Endlich habe ich meinen Weg gefunden...

Meine Bücher dienen oft nur der puren Unterhaltung, aber einige sollen auch zum Nachdenken anregen und eine Lebenshilfe sein. Alles, was ich schreibe, schreibe ich mit purer Leidenschaft.

Rückklappentext:

Sandra und Jack Gloomy haben eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Eine Frau mittleren Alters hat panische Angst davor älter zu werden. Sie kauft etliche Faltencremes und hofft damit, den Alterungsprozess stoppen zu können. Es dauert eine ganze Weile, bis die Ursache dafür ans Tageslicht kommt. Ein Hindernis, das unbedingt überwunden werden muss. Doch diese Frau hat große Furcht davor, den schwierigen Schritt zu gehen. Sollte sie es nicht schaffen und ihre Ängste überwinden können, werden ihre schlechten Gefühle immer schlimmer und auch ein Traum wird weiterhin nur ein Traum bleiben.

Leseprobe

Angels-Auftrag des Himmels, Band 2 Nur ein Traum

Vorwort

Sandra Gloomy und ihr Ehemann Jack waren bereits seit einigen Jahren verheiratet. Die beiden lebten in einem kleinen weißen Häuschen am Rande von New York. Ihr bescheidenes Heim befand sich in einer sehr ländlichen Gegend.
Jack war ein humorvoller Mann mit dunkelblonden Haaren. Er war nicht gerade der Schlankste und wurde von seiner Frau oft liebevoll ‚Dickerchen' genannt. Aber das machte ihm nichts aus.
Sandra hingegen war eher die zierliche Person. Ihre braunen Haare trug sie meist zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie hatte außerdem ein großes Talent zum Zeichnen.
Die beiden liebten sich sehr und führten lange Zeit eine glückliche Ehe. Jedoch blieb das Paar aus gesundheitlichen Gründen kinderlos. Obwohl beide sich doch so sehr ein Kind gewünscht hatten. Eine Adoption kam nicht in Frage. Dafür war das Geld zu knapp. Jack war in der Baubranche tätig. Es gab nicht das ganze Jahr über ausreichend Aufträge. Oft war er wochenlang zu Hause, ohne auch nur einen einzigen Dollar zu verdienen. Sandra arbeitete als Serviererin in einem Schnellimbiss. Auch hier verdiente sie nicht besonders viel.
Die Jahre gingen dahin und das Ehepaar wurde mit der Zeit immer unglücklicher. Irgendetwas schien in ihrer Ehe zu fehlen. Erst gab es immer öfter Streit und schließlich lebten sich die beiden gänzlich auseinander. Die Scheidung stand kurz bevor, als dann eines Nachts etwas Seltsames geschah ...

Sandra und Jack wurden plötzlich aus dem Schlaf gerissen. Eine unbekannte Stimme hatte die beiden geweckt. Erschrocken griff Sandra nach der Hand ihres Mannes.
Jack kniff die Augen zusammen, da er stark geblendet wurde. Das ganze Schlafzimmer war hell erleuchtet.
„Was ist hier los?", fragte seine Frau verängstigt.
„Sieh nur!", gab Jack voller Ehrfurcht zurück und wies mit seiner Hand ans Ende des Ehebettes. Dort erkannten die beiden die Umrisse zweier Gestalten. Diese waren transparent und leuchteten heller als die Sonne. Sandra und Jack klammerten sich zitternd aneinander.
Eines der Lichtwesen trat nun einen Schritt näher und sprach mit sanfter Stimme: „Habt keine Angst!"
Weder Jack noch Sandra waren in der Lage zu sprechen. Die beiden saßen eng umschlungen auf ihrem Bett und hörten zu, als das Wesen wieder das Wort ergriff: „Wir sind Engel und haben Euch eine Nachricht zu überbringen. Seid nicht traurig, weil Ihr beide bisher noch keine Kinder bekommen habt! Gott hat nämlich eine Aufgabe für Euch. Geht und helft den Menschen, die Hilfe brauchen! Wir werden Euch zur Seite stehen. Achtet immer gut auf die Träume und Visionen, die Ihr haben werdet! Macht Euch bereit! Der erste Auftrag wartet bereits auf Euch ..."
Die Engel verschwanden nun so plötzlich, wie sie gekommen waren.
Sandra und Jack spürten auf einmal keine Angst mehr, sondern eine tiefe Liebe in sich. Die Erinnerungen an die Streitereien rückten seit jener Begegnung mit den Lichtgestalten immer mehr in den Hintergrund.
Für das Ehepaar Gloomy begann nun ein neues Leben ...

Ich bin einer der Engel und meine Aufgabe ist es, das Ehepaar Gloomy auf ihrem Weg zu begleiten.
Sandra und Jack haben ein gutes Herz und ich bin mir sicher, sie werden ihre Aufträge mit Erfolg meistern. Natürlich könnte es manchmal schwer werden, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg ...

Viel Erfolg, Ihr beiden!

 

Eine Vision

Es war ein herrlich sonniger Nachmittag. Keine einzige Wolke war am Himmel zu erblicken. Das Ehepaar Gloomy genoss den heutigen Tag in ihrem Garten hinter dem Haus.
Jack hatte bereits vor Tagen geplant, am kommenden Wochenende Hamburger zu grillen. Das war eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Normalerweise besaß der Mann kein Talent zum Kochen. Jack hatte oft Essen anbrennen lassen. Aber am Grill erwies er sich als wahrer Meister. Die ganze Woche hatte er sich auf die Hamburger gefreut und heute war es endlich soweit. Zum Glück spielte auch das Wetter mit. Den Grill hatte der Mann vor einer Weile angezündet und wartete nun ungeduldig mit einer Grillzange auf das Fleisch.
Seine Frau Sandra brachte kurze Zeit später die Hamburger nach draußen, während es sich ihre Mutter Rose Beagle in einem Liegestuhl bequem machte.
Jack lief das Wasser im Mund zusammen, als seine Frau ihm den Teller mit dem rohen Fleisch in die Hand drückte. „Das wird auch Zeit, Liebes! Ich bin fast am verhungern."
„Es ist genug da", lächelte Sandra. „Und so schnell verhungert man nicht."
„Bitte ganz durch!", rief Rose dem Mann zu. „Ich mag kein rohes Fleisch."
„Wird gemacht!", grinste Jack und legte nach und nach die Hamburger auf den Grill. „Hmm! Wie das duftet. Ich kann es kaum noch abwarten."
„Ich werde dann mal den Salat holen", verkündete seine Frau und begab sich anschließend wieder in das Haus zurück.
In der Küche angekommen, bekam Sandra plötzlich heftige Kopfschmerzen. Sie fasste sich an die Stirn und machte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Die Frau setzte sich langsam auf einen Küchenstuhl und wimmerte. Es dauerte nicht lange und alles war wieder vorbei. Die Schmerzen verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren. Sandra hatte während der Kopfschmerzen etwas vor ihrem geistigen Auge sehen können. Eine Szene wie aus einem Traum. Nur viel realer. Dies musste eine Vision gewesen sein, da war sich Sandra ganz sicher.
Aufgeregt rannte die Frau gleich wieder nach draußen zu ihrem Mann, der nun verwundert fragte: „Wo ist der Salat?"
„Jack!", flüsterte Sandra aufgeregt. Sie wollte nicht, dass ihre Mutter das Gespräch mitbekam. „Ich hatte gerade eben eine Vision gehabt. Es muss ein Zeichen des Engels gewesen sein. Ich schätze, wir haben einen neuen Auftrag."
„Was hast Du denn gesehen?", wollte der Mann wissen und drehte dabei das Burgerfleisch auf die andere Seite.
„Komm mit ins Haus! Dann erzähle ich es Dir."
„Aber die Burger ..."
„Nun mach schon!", forderte Sandra und zog Jack am Arm mit sich.
Das Ehepaar Gloomy befand sich kurze Zeit später in der Küche und Sandra erzählte von ihrer Vision: „Also hör zu! Ich habe einen Pizzalieferanten gesehen. Er war schätzungsweise Mitte bis Ende dreißig. Er trug sein blondes Haar sehr kurz geschnitten und hat uns eine große Pizza gebracht."
Jack runzelte die Stirn. „Bist Du sicher, dass dies eine Vision gewesen war? Vielleicht magst Du nur keine Burger und hast Appetit auf eine Pizza."
„Es war ganz sicher eine Vision. Wie damals bei Dir, als Du das Haus vor Deinem geistigen Auge gesehen hattest."


Suchbegriffe: Siemaja, Hierophant, Hierophant-Verlag, Angels, Engel

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Bewertung: 4.79 / 5 (39 Stimmen)
Autor: Bettina Peters
Datum: 21.10.2008
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