 Der 1982 in Paris verstorbene französische Modeschöpfer Pierre Alexandre Claudius Balmain wurde 1914 geboren und begann 1933 zunächst mit einem Architektur-Studium. Beendet hatte er dieses nie, denn schon 1934 wandte sich Balmain der Mode zu und arbeitete bis 1938 für Edward Molyneux. Mit kriegsbedingten Unterbrechungen war er anschließend ab 1939 für Lucien Lelong tätig. 1945 schließlich eröffnete Balmain sein erstes eigenes Atelier, und zwar in der Pariser Rue François 1er. 1946 kreierte Balmain sein erstes Parfüm - Élysée 64-83. Bestimmt war dieser für die Damenwelt. Ein Herrenduft folgt mit dem Eau de Verveine-citronelle im Jahr 1949, das 1964 in Monsieur Balmain umbenannt wurde. Seine Modekollektionen erweiterte Balmain dann auch schon bald um Armbanduhren und andere Accessoires. Insbesondere diese Accessoires werden von Unternehmen heute auch häufig von Unternehmen als Werbemittel eingesetzt. Zu verdanken hat Balmain im Übrigen seinen großen Erfolg durch die Prêt-à-porter Shows in den USA in den 1950er Jahren. Letztlich greifen viele Unternehmen auf Produkte von Balmain zurück, weil die Entwürfe von Balmain as raffiniert und dennoch schlicht gelten. Von dieser Raffinesse und Schlichtheit konnten auch andere Modeschöpfer profitieren. So arbeitete auch Karl Lagerfeld von 1955 bis 1958 für Balmain. Insbesondere sind die Produkte von Balmain aber so beliebte als Werbemittel, weil Pierre Balmain auf seinem Höhepunkt des Schaffens in den 1960er Jahren unter anderem mit Brigitte Bardot, Katharine Hepburn, Marlene Dietrich und Hildegard Knef zusammenarbeitete. Exklusive Klientel also. Und einzig mit Produkten als Werbemittel von Balmain zufrieden gegeben hätte sich wohl auch nicht Königin Sirikit, die ebenfalls Kundin bei diesem großen französischen Modeschöpfer war. |