 Beim Laguiole handelt es sich um ein traditionelles Taschenmesser, wie es in Frankreich verwendet wird, und zwar schon in dem Design wie man es heute kennt seit dem 19. Jahrhundert. Benannt ist das Laguiole nach dem gleichnamigen Ort, in dem es auch hergestellt wird, wie auch in Zentralfrankreich, genauer gesagt in Thiers. Hinsichtlich des Taschenmessers kann man sich allerdings nie ganz sicher sein, ob man nun wirklich ein Original hat oder ein Nachahmerprodukt „erwischt“ hat, wie es auch in China und Pakistan hergestellt wird. Der Grund: Der Namen Laguiole ist nicht schützbar. Allein in Frankreich allerdings gibt es mehr als 130 Laguiole-Schmieden, darunter 4 Manufakturen. Sowohl Heft, wie auch Klinge, Ressort und Biene werden beim Laguiole Messer dort unterschiedlich verarbeitet. Das heißt je nach Herstellungsort unterscheidet sich ein Laguiole Messer in Haptik und Form. Bei den mehr als 130 Betrieben handelt es sich im Übrigen meist um Ein-Mann-Betriebe, die individuelle Arbeit leisten. Auf derartige Unternehmen kommen die Firmen, die das Laguiole Messer als Werbeartikel anbieten natürlich nicht zu. Im Bezug darauf Laguiole Messer als Werbeartikel anzubieten ist dabei mit einem Hindernis meist verbunden, denn Laguiole Messer einfach so als Werbeartikel anzubieten kommt meist nicht so an, denn Messer ist Messer und das Laguiole Messer als Werbeartikel ist dabei kein Messer, das einfach mal so zum Wurst- oder Fleischschneiden benutzt werden kann. Dabei machen Laguiole Messer als Werbeartikel schon viel her, wobei diese Werbeartikel natürlich auch nicht ganz billig sind, weil der Klingenwerkstoff entweder das berühmte Schwedenstahl oder häufig auch Damastahl ist. |