
Treppenlifte gehören schon lange nicht mehr zu außergewöhnlichen Gegenständen im Haushalt. Spätestens nach den Imagekampagnen in den letzte Jahren und Jahrzehnten in den Medien mit einer Überpräsenz von Werbeangeboten haben sich viele Menschen dazu entschlossen, ihrem persönlichen Wohlergehen zuliebe einen Treppenlift zu kaufen und zu installieren. Doch wohl viele von ihnen haben auch das Prozedere durchlebt, den Treppenlift finanzieren zu müssen. Summen zwischen 3.000 und 15.000 Euro für ein neues Treppenliftmodell samt Montage sind alles andere als ungewöhnlich, weswegen sich natürlich die Frage stellt, wie man den Treppenlift finanzieren kann. Zum einen besteht die Möglichkeit, einen gebrauchten Treppenlift zu kaufen, der die gleichen Bedingungen erfüllt wie ein gleichwertiges neues Treppenliftmodell, der aber den entscheidenden Vorteil hat, dass er erheblich günstiger ist. So lassen sich unter Umständen mehrere Tausende Euro sparen, was schon den Löwenanteil des Gesamtpreises ausmachen kann. Ferner besteht die Möglichkeit, nach der eigenen Nutzung, sofern die körperliche Behinderung zeitlich begrenzt ist, einen Treppenlift zu mieten oder ihn zu kaufen und nach der eigenen Verwendung wieder zu verkaufen. Auch so lassen sich große Anteile der Kosten wieder zurückerlangen. Ferner sollte man sich überlegen, ob man den Einbau selbst vornimmt und einen Spezialisten lediglich zur Überprüfung zu sich bestellt, dies schmälert ebenfalls die Kosten. Wer dennoch einen hohen Einkaufspreis zu bewältigen hat, kann auf die Pflegeversicherung zurückgreifen. Ist die betroffene Person, die den Treppenlift besorgen möchte, in eine der drei Pflegestufen 1, 2 oder 3 eingestuft worden, so besteht die Chance, dass bis zu 2.557 Euro von der Versicherung zum Betrag hinzugegeben werden. Folglich lässt sich nahezu jeder Preis mit den richtigen Schritten bewältigen, einzig an der Sicherheit der zu befördernden Person sollte nie gespart werden, da diese im Zentrum des Erwerbs steht. |