 Um schnell große Mengen von zielgruppenspezifischen Besucher zu erhalten, hat sich das Suchmaschinen Marketing als äußerst effiziente Maßnahme erwiesen. Google hat ein interessantes Gebotssystem eingeführt, in dem Werbetreibende die oberen Plätze in den „sponsored Links" erhalten, wenn sie ihre Konkurrenten bei wichtigen Keywords überboten haben. Doch mit der Konkurrenz steigen auch die Gebote und wenn das Limit Ihres Budgets erreicht ist, müssen Alternativen her. Entweder man investiert sehr viel Zeit auf die Suche nach Nischen-Keywords oder noch mehr Zeit in gute Suchmaschinenoptimierung. Doch die großen Suchmaschinen wie Google, Yahoo! Und MSN schlafen nicht und eine Änderung im Algorithmus kann große Anstrengungen der Optimierung wieder ergebnislos machen. Die im Jahre 2000 gegründete Firma Eyetools, die u.a. das Patent „der Heatmap" (Wärmekarte zur Visualisierung zum Klickverhalten) hält, hat kürzlich eine sehr interessante Studie zur Visualisierung der Augenbewegung von Suchmaschinen-Benutzern veröffentlich. So wandert der Blick von Suchenden von der linkeren oberen Ecke der Suchmaschine hin zu unteren linken Ecke um dann wieder in den oberen Seitenanfang zu ziehen. Die Augenbewegung zeichnet ein Dreieck ab, welches auch „Goldenes Dreieck" bezeichnet wird. Dabei gibt es eine unterschiedliche Gewichtung der User- Aufmerksamkeit zu den Suchergebnissen. Die Top 3 genießen volle Aufmerksamkeit mit 100 Prozent. Nur noch jeder 2. schaut sich den 10. Treffer an, doch auch dies kann guten Traffik bringen, wenn es sich zumindest um populäre Keywords handelt. Aber Ziel sollte es natürlich sein, unter den ersten 6 Treffern mit seiner Site auf den Suchergebnislisten zu stehen, denn dort bekommt man noch 50- 85 % Aufmerksamkeit ab. Beim Suchmaschinen-Marketing sollte man, wenn es die Finanzen erlauben, unbedingt den Top Sponsored Ads ersteigern, weil er genau so viel Aufmerksamkeit wie der 1. Treffer in der Suchergebnisliste erhält. Dieser prozentuale Mehrwert fällt schon um die Hälfte, wenn die bezahle Werbeanzeige am rechten Rand steht. Mit diesen Erkenntnissen kann man langfristige Planungen zur Onlinewerbung überdenken und wahrscheinlich wird der Bedarf an guter Suchmaschinenoptimierung somit weiter steigen, wenn man weiß, dass eigentlich nur noch unnatürliche hohe Keyword-Gebote befriedigende Resultate bringen.
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