 Wohn- sowie Geschäftsräumen wird durch eine üppige Innenraumbegrünung ein angenehmes Ambiente verliehen. Gleichzeitig können Räume mithilfe der Pflanzgefäße in verschiedene kleinere Bereiche unterteilt und gleichzeitig das Wohn- bzw. Arbeitsklima angenehmer und freundlicher gestaltet werden. Der zeitliche Aufwand für die Pflege dieser Pflanzen viel niedriger, denn das Gießen ist seltener notwendig, was ermöglicht, dass die Grünpflanzen ohne Probleme ein bis zwei Wochen ohne weitere Zuwendung auskommen. Da sich Hydrokultur Pflanzen im Wurzelbereich besonders prächtig entwickeln können, ist ebenso ein Umpflanzen in größere Gefäße nicht so oft notwendig wie bei normalen Erdkulturen. Ein anderer Pluspunkt der Hydrokultur besteht darin, dass zahlreiche Schädlinge, die normalerweise im Boden vorkommen, nicht vorhanden sind. Die Grünpflanzen werden in besondere Pflanzkübel gesetzt, in denen das Tonsubstrat den nötigen Halt gibt und gleichzeitig sehr gute Möglichkeiten für das Wurzelwachstum bietet. Beim Substrat handelt es sich um saugfähigen Ton, der fähig ist, viel Wasser aufzunehmen und zu speichern, so dass sich die Zimmerpflanzen tagelang selbst versorgen können. Zudem stellt die Auswahl der Pflanzen, welche als Hydrokulturpflanzen verwendet werden, kein wirkliches Problem dar, denn die meisten der gewöhnlichen Blüten- und schmückenden Blattpflanzen sind für die Hydrokultur tauglich. Grünpflanzen, welche sensibel auf Feuchtigkeit reagieren, wie z.B. Kakteen bzw. Sukkulenten sowie Pflanzen, die Zwiebeln oder Knollen ausbilden, sollten in organischem Substrat gehalten werden. Eine zusätzliche, äußerst praktische und pflegeleichte Nutzung von Hydrokulturpflanzen ist die Verwendung geeigneter Pflanzkübel in Gartenteichbecken. Hierzu kann ganz nach Wunsch die Aufstellung der Hydrokulturpflanzen verändert werden, oder die Pflanzen können über den Winter aus dem Gartenteichbecken entfernt werden. Bei Hydroflora gibt es mehr Auskünfte zu Hydrokulturpflanzen. |