 Die Hauptstadt Colombo liegt an der westlichen Küste von Sri Lanka. Die sehr gute Lage, mit dem geschützten Hafen, war ausschlaggebend dafür, das aus dem kleinen Fischerdorf ein großer Handelshafen für Gewürze und andere Exporte wurde. Die Stadt Colombo, wurde nach der Unabhängigkeit im Jahre 1948 zur politischen Hochburg der Insel. Seit dem 5. Jh. ist Colombo als Hafenstadt bekannt, die selbst damals für die arabischen, chinesischen und auch für die römischen Händler interessant war. Und etwa im 8. Jh. ließen sich viele muslimische Händler in der schönen und lukrativen Hafenstadt nieder, die natürlich von dem Aufschwung der Stadt profitieren wollten. Die Muslime bevölkern auch heute noch, das alte Marktviertel Pettah, das nicht weit vom Hafen entfernt liegt. Die Portugiesen gaben nicht auf und kamen im 16. Jh. schon wieder ins Land, um Colombo mit seinem großen Hafen und einige Küstengebiete zu besetzen. Daher rührt auch der Name, der von Christoph Kolumbus kommt, der an den Entdecker erinnern soll. Die Stadt wurde Mittelpunkt, des Gewinnbringenden Gewürzhandels, wobei der Zimthandel an erste Stelle stand. Die Portugiesen bauten zum Schutz vor Überfällen eine befestigte Anlage am Hafen. Von den Niederländern, wurde die Stadt dann im Jahre 1656 erobert und übernahmen sämtliche Besitzungen der Portugiesen, sowie den Gewürzhandel. Und die Briten eroberten 1796 Sri Lanka und machten das Land zur Kronkolonie, deren Hauptstadt dann Colombo wurde. Colombo blieb auch nach der Unabhängigkeit Sri Lankas Hauptstadt der Insel. So kann heute fast jeder, die Hauptstadt Colombo und die vielen Sehenswürdigkeiten auf Sri Lanka bewundern. |