 Sie sind im Grunde überall - auch auf den Nachrichtenseiten, die man eigentlich nur besucht, um sich zu informieren, stolpert man über die Online-Communities: „140 Leuten gefällt das" - gemeint sind Facebook User, die den jeweiligen Artikel gelesen haben, und ihn mit ihren Facebook Freunden teilen wollten: Daumen hoch, und ein Eintrag auf der Facebook Pinnwand erscheint, dass User Hans der Artikel über Hansstadt gefällt. Auch Twitter ist allgegenwärtig: auf beinahe jeder Seite gibt es mittlerweile die Möglichkeit, einen schnellen Tweet über den jeweiligen Inhalt abzuschicken und damit seine Freunde bzw. Follower zu informieren. Einige Online-Communities sind jedoch mit Vorsicht zu genießen: User sollten bereits bei der Anmeldung die Datenschutzrichtlinien genau lesen und sich überlegen, wie unbedingt sie Mitglied der Community werden wollen und ob es das Verlangen wert ist, diverse persönliche Daten anzugeben. Im Gegensatz zu den riesigen Communities wie Facebook, wer-kennt-wen.de, Twitter und StudiVZ bzw. MeinVZ sind die kleinen, mittleren und größeren Foren hinsichtlich Datenschutz meist ungefährlich: Foren sind daran interessiert, dass sich die User wohlfühlen und miteinander diskutieren bzw. fachsimpeln, Daten werden eher nicht gesammelt. Mitunter könnte man meinen, dass ohne Facebook, Twitter, Lokalisten.de etc. kaum mehr etwas geht - wer nicht bei Facebook angemeldet ist, gilt fast schon als „Außenseiter" und muss davon ausgehen, dass ihm viele „interessante Dinge" entgehen, über die man sich auf Facebook austauscht. Fakt ist jedoch, dass mit den Online-Communities das Rad auch nicht neu erfunden wurde: ein Muss ist es nicht, Teil eines Social Networks im Internet zu sein, aber verteufeln muss man Facebook und Co. auch nicht. |