Home Sitemap Kontakt Impressum
Home Artikel verfassen Die Besten Die Neusten Backlinks
Sie sind hier: Startseite / Fitness-Ernährung-Sport > Wintersport > Raceboards >

Artikelverzeichnis

 

Raceboards

Form eines Raceboards

Das Raceboard ist sehr lang und schmal gebaut. Es sollte aufrecht stehend nur maximal 15 cm unter der eigenen Körpergröße liegen. Je länger es ist, desto mehr Laufruhe bietet es dem Fahrer – was bei diesem Fahrstil sehr wichtig ist. Die Nose des Raceboards ist nur leicht aufgeboten und sehr kurz. Das Tail ist dagegen flach und besitzt so gut wie nie einen Radius. Diese Bauweise der Schaufeln bietet eine lange effektive Kante, die darüber bestimmt, wie gut das Raceboard im Schnee mit den Kanten greift. Die Taillierung ist sehr stark und wird für scharfe und dynamische Kurven benötigt. Dabei wird das Raceboard in zwei Arten unterschieden: Slalomboard und Riesenslalomboard. Slalomboards sind noch stärker tailliert und haben damit fast so gute Kurveneigenschaften, wie das Carving Board.

Flexibilität eines Raceboards

Raceboards werden bei hohen Geschwindigkeiten gefahren und brauchen eine exakte und saubere Fahrweise. Die Bewegungen müssen schnell und präzise übernommen werden und erlauben kaum Flexibilität. Deswegen sollten Raceboards starr sein, da sie nur so die Bewegungen des Fahrers schnell übertragen können. Die hohe Torsionssteifigkeit sorgt für eine große Laufruhe. Eine gute Vorspannung wird aufgrund der starken Fliehkräfte in Kurven benötigt. Sie sorgt für eine ausgeglichene Belastung der ganzen Kante.

Bindung und Angle für Raceboards

Raceboards werden hauptsächlich mit Platten Bindungen und immer mit Hardboots gefahren. Diese Kombination sorgt für wenig Flexibilität , sodass selbst kleine Bewegungen erfasst und umgesetzt werden. Die Hardboots nehmen die Beinfreiheit, was wichtig für eine gute und präzise Kontrolle des Raceboards ist.
Der Angle ist auf Raceboards immer sehr spitz. Die geringe Boardbreite erlaubt keine flachen Winkel. Es spielt bei der Bestimmung des Bindungswinkels auf dem Raceboard aber auch die Schuhgröße eine entscheidende Rolle. Je größer die Hardboots, desto spitzer muss der Angle sein, denn die Boots dürfen auf keinen Fall über den Boardrand schauen.

Schutzausrüstung für Raceboarder

Wer auf einem Raceboard unterwegs ist, benötigt in jedem Fall einen guten Helm und Rückenprotektor. Wer bei diesen Geschwindigkeiten stürzt, riskiert mehr als einen Bruch. Weil oft versucht wird sich mit den Händen abzustützen, ist es auch ratsam sich Gedanken über Handschuhe mit Handgelenkprotektoren zu machen. Sie sind zwar weniger wichtig, wie beim Freestyle Snowboarden, sollten aber dennoch nicht unterschätzt werden.

Für was sich ein Raceboard eignet

Das Raceboard wird vor Allem technisch Anspruchsvollen Snowboardern gefallen, die eine neue Herausforderung suchen. Es ist nicht für Anfänger geeignet und benötigt einiges an Übung, bis man es wirklich beherrscht. Wer diese Herausforderung annimmt, kann schon bald mit hohen Geschwindigkeiten die Piste herunterbrettern und selbst Skifahrer hinten stehen lassen. Raceboards sind ine Empfehlung an alle Snowboarder, die mal gerne einen Tick schneller unterwegs sein wollen und auf Tricks verzichten können.


Suchbegriffe: Raceboards, Raceboardform, Raceboardbinung

Artikel bewerten

   
Bewertung: 4.75 / 5 (4 Stimmen)
Autor: Dimitrij Fuchs
Datum: 08.12.2010
© 2012 seo blog