| Genau wie das Skateboard kann auch das Snowboard seine Geschichte auf den Surfsport zurückführen. 1963 experimentierten zwei Amerikaner zunächst mit alten Türen und großen Holzbrettern, um das Wellenreiten auf den Schnee zu bringen. Allerdings entstand der erste Monogleiter schon um 1900. Die Geschichte der Snowboards nahm, zwar unter einigen Anlaufschwierigkeiten, aber dennoch stetig ihren Lauf. Seit 1990 etwa hat das Snowboarden ein solch rasantes Wachstum entwickelt, dass sich eine weltweite Szene gebildet hat. Heute ist Snowboarden ein fester Bestandteil der Wintersportarten geworden und sogar Teil der olympischen Winterspiele. Wen wundert es, wer einmal eine Veranstaltung live gesehen hat oder im Fernsehen verfolgen konnte, der weiß auch warum. Die Leistungen sind sportliche Höchstleistungen und als Laie bleibt einem das Herz schon mal fast stehen, wenn man sich die atemberaubenden Stunts der Sportler ansieht. Als das Snowboarden so langsam seinen Weg auf die Pisten der Wintersportgebiete fand, war so mancher Skifahrer wenig begeistert. Die teilweise etwas schnelleren und bisweilen rücksichtslosen Fahrstile der Snowboarder sorgten für Ärger. Irgendwann waren die Betreiber es leid und erschufen eigene Streckenabschnitte für die jungen und sehr dynamischen Sportler, so dass jeder in Ruhe seiner Sportart nachgehen konnte. Das Snowboard selbst wird in vier Arten unterschieden, die man jedoch nicht deutlich voneinander abgrenzen kann, sondern fließend ineinander übergehen. Freestyle-, Freeride-, Carving- und Raceboards werden sie genannt, unterscheiden sich im Aufbau voneinander, jedoch nicht so gravierend, dass ein Laie dies so ohne weiteres unterscheiden könnte. Dem Laien sei gesagt, unbedingt vernünftige Schutzkleidung zulegen, denn Stürze in diesem Tempo können durchaus den einen oder anderen Knochen auf dem Gewissen haben. |