Heutzutage gibt es nicht nur mehr sportliche Disziplinen als vor 100 Jahren, auch die Sportbekleidung ist heute im Vergleich zu früher wesentlich ausdifferenzierter. Während es früher eigentlich nur Sportschuhe, Sporthosen und Sport-Oberteile gab, so reicht die Sportbekleidung heute von der Funktionsunterwäsche über geeignete Hosen und Oberteile bis hin zu Handschuhen, Kopfbedeckungen und anderen Kleidungsstücken, die weitere Funktionen, wie wärmen oder kühlen, erfüllen oder winddicht sind. Heute hat jede Sportart ihre eigene spezielle Sportbekleidung. Denkt man alleine einmal an die verschiedenen Disziplinen des Wintersports, wie Biathlon, Skispringen oder Eisschnelllauf – die Sportbekleidung ist völlig anders. Nicht nur das Schuhwerk und anderes Sportequipment unterscheidet sich von Sportart zu Sportart, selbst Mützen sehen völlig anders aus. Der Grund für diese Spezialisierung der Sportbekleidung liegt wohl in dem Streben, immer besser, schneller, höher, weiter zu werden/kommen. Bekanntestes Beispiel dürften hier die – mittlerweile verbotenen – Ganzkörper-Schwimmanzüge im Leistungsschwimmen sein. Diese speziellen Anzüge verhalfen den Sportlern zu erheblich besseren Zeiten. Und so ist es in jeder anderen Sportart auch – die Sportartikelhersteller versuchen über die Sportbekleidung und das Equipment das letzte Zehntel, den letzten Zentimeter rauszuholen. |