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Die werbefinanzierte Free-SMS

Wer im Besitz von Internetseiten ist, die sich mit dem Thema Mobilfunk oder Möglichkeiten zum Geld sparen beschäftigen, der findet mit den Free-SMS die Chance, sich darüber zusätzliche Einnahmen zu verschaffen.

 

Was als Angebot für die User gut ist, muss für den Anbieter ja nicht schlecht sein. Mit den Free-SMS kann man seinen Besuchern einen kostenfreien Service bieten, bei dem sie kräftig sparen können und kann im Hintergrund daraus sogar noch Profit schlagen. Das klingt unglaublich, funktioniert in der Praxis aber recht gut. Der Ausgangspunkt dieser ganzen Geschichte ist, dass jedes Unternehmen Werbung betreiben muss, um neue Kunden zu gewinnen und Bestandskunden bei der Stange zu halten. Der bestehende wirtschaftliche Druck auf die Firmen sorgt dafür, dass man auch bei der Werbung die Kosten gerne minimieren möchte. Dadurch geriet die Free-SMS in die Aufmerksamkeit der Werbestrategen. Während man für einen klassischen Werbebrief im Schnitt fünfzig Cent pro Adressaten rechnen muss, kostet der Versand von Informationen per SMS über das Internet nur wenige Cent.

 

Auch sind die Seiten mit den Free-SMS durch ihre extrem hohen Zugriffszahlen für potentielle Werbepartner sehr interessant. Sie zahlen pro angesehener Werbung einen minimalen Betrag, der unter einem Cent liegt. In der Masse summiert sich das aber auf Seiten der Besitzer der Internetseiten. Stellt man den Kosten von zwei bis vier Cent je verschickter Textnachricht die erzielbaren Werbeeinnahmen von fünf bis zehn Cent gegenüber, wird die Gewinnspanne klar, die sich daraus erzielen lässt. So wird in der Masse aus vielen kleinen Centbeträgen ein dickes Plus auf der Einnahmenseite.

Suchbegriffe: hallo.de, hallo

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Autor: Elke Lohre
Datum: 17.10.2008