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EMOTIONEN WAHRNEHMEN UND RICHTIG INTERPRETIEREN

Um Emotionen bei Anderen richtig deuten und interpretieren zu können ist es nicht damit getan ihre Mimik und Gestik zu verstehen. Emotionen haben für den Menschen, bei dem sie gerade präsent sind, eine Bedeutung und eine Ursache. Anhand von Mimik und Gestik ist es uns möglich, dass wir die Emotion als solche sehen können – sofern unser Gegenüber sie nicht vor uns versteckt.
 
Sie geben uns aber keinerlei Auskünfte darüber, warum sich dieser Mensch so fühlt. Was ist wichtig für das Wahrnehmen von Emotion? Zu allererst müssen wir uns darüber im Klaren sein, welche Informationsquellen wir für die korrekte Wahrnehmung von Emotionen haben: § Mimik und Gestik § Erfahrung § Der soziale Kontext § Der objektive Kontext § Der subjektive Kontext § Stimme (Tonlage, Geschwindigkeit) Emotionen richtig zu interpretieren ist keine leichte Sache. Uns alleine auf die Mimik und Gestik eines Menschen zu verlassen kann uns in eine falsche Richtung locken. Wie wir alle wissen, entsprechen die gezeigten Emotionen nicht unbedingt den wirklich gefühlten. Nach einer Enttäuschung lächelt man und maskiert die eigentliche Emotion.
 
Microexpressions können dabei helfen die wahren Emotionen eines Menschen wahrzunehmen. Für ein umfassendes Verständnis, wie z.B. ihrer Ursache und später vielleicht auch der Vermeidung einer Emotion, muss sie in den richtigen Kontext gebracht werden. Personal-tipp: Die folgenden Beispielfragen können dabei helfen den richtigen Kontext der Emotion näherzukommen: Welche Mimik und Gestik sehe ich? Wie ist die Tonlage und Geschwindigkeit der Sprache? Welche Wörter werden verwendet? Welche Erfahrung habe ich mit diesem Menschen bereits gemacht? Wie hat sich der Mensch in einer ähnlichen Situation schon einmal verhalten?
 
In welchem Verhältnis stehe ich zu der Person? Ist sie mir übergeordnet? Wo befinden wir uns gerade? Welche Umstände sind um uns herum? Wie könnte sich dieser Mensch fühlen? Was bedeutet die Situation für den Menschen dessen Emotion ich verstehen will? Hat man für all diese Fragen eine Antwort gefunden, so kann man sich aus dem Gefühlsleben des Menschen ein recht gutes Bild machen. Auch hier gilt aber: Emotionen sind hochgradig subjektiv, machen sie nicht den Fehler zu glauben, dass dieser Mensch so empfindet wie sie! Mimik und Gestik Für die Wahrnehmung von Emotionen sind Mimik und Gestik von entscheidender Bedeutung. Die sieben Grundemotionen sind durch eindeutige Mimik in allen Kulturen repräsentiert: § Wut § Angst § Verachtung § Traurigkeit § Fröhlichkeit § Ekel § Überraschung Jede dieser Emotionen kann durch einen korrespondierenden Gesichtsausdruck repräsentiert werden und wird von jedem Menschen verstanden. Anhand von Forschungen an Ureinwohnern, welche vermutlich nie einen anderen Menschen zu Gesicht bekommen haben, konnte gezeigt werden, dass diese sieben Basisemotionen in jedem Kulturkreis vorkommen.
 
Jeder dieser Gesichtsausdrücke involviert bestimmte Gesichtsmuskeln für die Repräsentation der Emotion. Es ist jedoch so, dass nicht immer der vollständige Gesichtsausdruck zum Einsatz kommt. Für ein echtes und natürliches Lächeln und tatsächliche Freude werden die Mundwinkel nach oben gezogen und der Musculus orbicularis oculi (Augenringmuskel) verengt sich. Während eines Gesprächs kann uns der Gegenüber aber lediglich durch ein kurzes anheben der Mundwinkel signalisieren, dass er unserer Ausführung folgt oder ihr zustimmt. Die nur partielle Repräsentation von Gesichtsausdrücken bezeichnet man als „subtile Gesichtsausdrücke“ (eng.: subtle Faceexpressions). Neben diesen subtilen Gesichtsausdrücken gibt es auch noch eine weitere Art der Gesichtsausdrücke, die Microexpressions. Microexpressions sind für die meisten ungeübten Menschen nicht zu erkennen und werden nur selten oder nie wahrgenommen. Auf dem Gesicht eines Menschen werden Microexpressions nur für den Bruchteil einer Sekunde abgebildet.
 
Die Kurzlebigkeit der Gesichtsausdrücke ist für ungeübte Menschen die Hauptschwierigkeit sie zu erkennen und richtig zu deuten. Sogenannte „Naturals“, als Naturtalente, können diese Microexpressions wahrnehmen und richtig interpretieren, sind sich ihrer Fähigkeit aber oftmals gar nicht richtig bewusst. Eine weitere Schwierigkeit bei der Wahrnehmung von Microexpressions ist die Tatsache, dass auch Microexpressions nur subtile Gesichtsausdrücke sein können. Wir haben es demnach mit einem Gesichtsausdruck zutun, der außerordentlich schnell und eventuell nur sehr partiell gezeigt wird. Für den ungeübten Betrachter gestaltet es sich aus diesem Grund sehr schwierig die Mimik des Gegenübers akkurat deuten zu können. Wichtig zu beachten ist jedoch: Die Mimik allein verrät uns nicht, wieso ein Mensch eine bestimmte Emotion zu einem gegebenen Zeitpunkt hat. Der Gesichtsausdruck verrät uns nur, dass eine Emotion in einem Menschen stattfindet. Die Erfahrung mit einem Menschen Welche Erfahrungen wir mit einem Menschen gemacht haben ist eine wichtige Informationsquelle. Haben wir detaillierte Informationen über das emotionale Verhalten eines Menschen, so fallen viele Fragen weg. Unseren Partner, Freunde und Familienangehörige kennen wir meist schon ausreichend gut, dass wir wissen, wie sie in bestimmten Situationen reagieren werden. Wissen wir von einem Menschen, dass er cholerisch und leicht reizbar ist, so kann uns die Interpretation seiner Emotion viel einfacher fallen. In vielen Fällen wissen wir auch genauso darüber Bescheid, wann wir mit falschen Emotionen zu rechnen haben. Jeder kennt die Situation an Weihnachten, das Unnütze und lieblose Geschenk des Bruders der Freundin wird lächelnd und dankend angenommen – vermutlich wissen beide um die falsche Emotion. Ein wichtiger Punkt an dieser Stelle ist jedoch: Egal wie gut wir einen Menschen kennen, wir kennen ihn nie vollständig. Selbst engste Familienangehörige und Freunde können unter bestimmten Einflüssen zu Reaktionen, deren Basis ja bekanntlich Emotionen sind, neigen, die uns gänzlich unbekannt sind. Vor allem in emotionalen Extremsituationen kann es zu Emotionen kommen, welche die alltägliche Erfahrung mit der Person auf den Kopf stellen. Die Erfahrungen die wir mit einem Menschen unter bestimmten Situationen gemacht haben, ist eine der wichtigsten Informationsquellen für die Interpretation der Emotionen.
 
Die Erfahrung die wir mit einer Person gemacht haben und auch das Wissen über ihre Vergangenheit, geben uns die Möglichkeit die Emotion korrekt zu deuten und auch ihre Grundlage zu ermitteln. Anders als das Lesen der Mimik und Gestik birgt das Wissen über eine Person eine solide Grundlage um zu eruieren, warum eine Emotion zu diesem Zeitpunkt stattfindet. Von Menschen die uns wirklich Nahe stehen erhoffen wir uns meist, dass sie ehrlich sind, was ihre Emotionen angeht. Fremde Menschen oder Kollegen auf der Arbeit sind nicht so offen mit ihrer Vergangenheit und es ist auch unmöglich über alle Menschen in unserem Umfeld detailliertes Wissen über ihre Vergangenheit zu haben. Aus diesem Grund fällt diese sehr wichtige Informationsquelle für viele Menschen mit denen wir täglich zutun haben weg. Oftmals können wir zwar sagen, dass eine Emotion stattfindet, ihre Grundlage bleibt uns jedoch leider verwehrt. Der soziale Kontext bei der Interpretation von Emotionen Diese Basisemotionen sind jeder Kultur bekannt und werden auch überall angewendet. Unterschiede gibt es aber dennoch: Die Intensität der dargebotenen Mimik und ob die Mimik überhaupt gezeigt wird, sind stark davon abhängig, in welchem Kulturkreis man aufgewachsen ist.
 
Ein Beispiel hierfür ist der Vergleich zwischen Amerikanern und Japanern, welche einen traurigen Film im Kino sehen. Ist keine Autoritätsperson (ein Wissenschaftler der das Projekt leitet) anwesend, so zeigen Amerikaner und Japaner in traurigen Momenten des Films die gleiche Mimik in vergleichbarer Intensität. Ist jedoch die genannte Autoritätsperson mit im Raum und den Teilnehmern ist dies bekannt. Das Verhalten eines Menschen uns gegenüber ist demnach von drei wichtigen Hauptpunkten abhängig: Wie steht diese Person zu mir persönlich? Wie sieht das Normverhalten der Person in ihrem Kulturkreis aus?
 
In welchem sozialen Verhältnis steht diese Person zu mir? (Arbeitgeber, Kollege etc.) Die Beantwortung dieser drei Fragen gibt uns eine gute Illustration darüber, welche Emotionen uns unser Gesprächspartner zeigen wird und auch einen Anhaltspunkt, warum sie dies tut. Ist mir ein Menschen positiv gesonnen, so stehen die Chancen gut, dass sie sich mir gegenüber offener in meinem Verhalten stellt. Sie wird auf mein Verhalten anders reagieren und es anders interpretieren als ein Mensch, der uns nicht ausstehen kann. Die zweite Frage bezieht sich, wie oben erwähnt, auf die Herkunft der Person. Während ein freundliches Lächeln bei uns als etwas Positives angesehen wird, gilt dies in Russland als unüblich. Dort wird vom „Lächelnden“ verlangt, dass es eine ernstgemeinte Emotion und keine Höflichkeitsfloskel darstellt. Das Normverhalten des Gegenübers, welches auf seinen sozialen Hintergrund zurückzuführen ist, kann uns ebenfalls helfen Emotionen richtig wahrzunehmen. Gleichzeitig gibt es uns auch die Möglichkeit die gezeigte Emotion korrekt einzuordnen und zu interpretieren. In manchen Kulturkreisen kann es dank des Temperaments leicht zu einer hitzigen Diskussion kommen, sind wir uns dessen bewusst, so können wir die Emotion und ihre Auswirkung besser einschätzen.
 
Mit sozialem Kontext meine ich außerdem das Verhältnis in welchem man mit der „Zielperson“ steht. Ist die Person vor mir mein Chef? Dann kann ich kaum mit echten Emotionen rechnen, welche die Stellung in der Hierarchie senken würden. Menschen die uns nahe stehen sind vermutlich eher dazu bereit ihre Emotionen zu zeigen. Auch hier gilt aber, dass gerade in Beziehungen mit Leuten die uns nahe stehen, Emotionen auch oft maskiert werden. Wie wir zu einem Menschen stehen – und er zu uns – ist eine wichtige Information für das Interpretieren von Emotionen. Der objektive Kontext Den objektiven Kontext können wir bewerten, indem wir uns in eine Meta-Position gegeben. Diese Meta-Position ist mit der Vogelperspektive zu vergleichen. In dieser Meta-Position betrachten wir, wo wir uns gerade befinden. Wichtig an diesem Punkt ist, dass wir uns auch darüber klar werden, was die Umgebung für unseren Gesprächspartner bedeutet. Befinden wir uns in der eigenen Wohnung, so ist ein anderes Verhalten zu erwarten, als wäre es andersrum – das ist natürlich vor allem davon abhängig, wie nahe man der Person steht. Die Grundstimmung einer Person wird maßgeblich durch den objektiven Kontext geprägt. Auf der Arbeit ist mit einer anderen Stimmung zu rechnen, als Zuhause oder im Urlaub.
 
Ich kann an diesem Punkt nur noch einmal darauf hinweisen, dass der objektive Kontext von verschiedenen Menschen wieder anders interpretiert wird. Der objektive Kontext unterscheidet sich vom subjektiven Kontext vor allem dadurch, dass wir einfach schauen, in welcher Umgebung wir uns befinden und was das für den anderen Menschen bedeutet. Der objektive Kontext kann auch eine große Hilfe dabei sein, wann wir mit einem Menschen über bestimmte Themen reden. Die richtige Interpretation von Emotionen kann uns dabei helfen mit den Menschen besser zu Kommunizieren und dadurch den Informationsaustausch und auch die Produktivität erhöhen. Der subjektive Kontext Der subjektive Kontext ist für uns ebenfalls eine sehr wichtige Informationsquelle für die Wahrnehmung und Interpretation von Emotionen. Um den subjektiven Kontext zu betrachten, begeben wir uns in die Rolle des Menschen, dessen Emotionen wir wahrnehmen und interpretieren wollen. An dieser Stelle müssen wir versuchen, dass wir versuchen den Sachverhalt möglichst objektiv zu bewerten. Das ist vor allem deshalb notwendig, da wir versuchen das emotionale Gerüst eines anderen Menschen auf uns zu übertragen und es dann zu interpretieren. Als Grundlage, sofern vorhanden, muss der objektive Kontext, die Erfahrung und der soziale Kontext genommen werden. Anschließend wird die Summe aller Einflüsse und die Folgen für den Menschen bewertet.
 
An diesem Punkt müssen wir schauen, was die aktuelle Situation für den Menschen konkret bedeutet. Die Bedeutung kann im ersten Schritt auf die realen Konsequenzen bezogen werden. Verliert man seinen Job, so werden sich eventuell finanzielle Engpässe einstellen, welche zu ernsthaften Existenzängsten führen können. Daraus ableiten können wir die möglichen Emotionen die in diesem Menschen vorgehen könnten. Der subjektive Kontext ist ein sehr entscheidender Punkt für die Emotionen die in einem Menschen hervorgerufen werden können. Wichtig wird der subjektive Kontext vor allem dann für die Emotionen des Gegenübers, wenn das gesagte eine direkte Auswirkung auf ihn hat. Wie mehrfach erwähnt, muss darauf geachtet werden, dass man Versucht den subjektiven Kontext aus der Sicht des Gegenübers zu ermitteln. Die eignen Emotionen müssen in diesem Fall heruntergeschraubt werden. Stimme und Tonlage Die Stimme und Tonlage, sowie die Wörter die verwendet werden, sind eine wichtige Informationsquelle für die Emotion die gerade in einem Menschen vorgehen. Sie sind vor allem deshalb eine wichtige Informationsquelle, da viele Menschen nicht darin geschult sind ihre Stimme zu jedem Zeitpunkt vollständig unter Kontrolle zu haben. Mit Gesichtsausdrücken verhält sich das meist anders, viele Menschen sind in der Lage zu lächeln oder jede andere Emotion zu zeigen, auch, wenn sie diese Emotion in einem bestimmten Moment nicht fühlen. Ausgenommen hierbei sind natürlich die Microexpressions, die außerhalb der Kontrolle fast aller Menschen sind.
 
Die Stimme jedoch kann ein sehr gutes Bild darüber liefern, wie sich ein Mensch tatsächlich fühlt. Oftmals ist es nicht der Anblick eines Gesichts, welcher uns skeptisch macht, sondern der Unterton in der Stimme oder dem gesagten eines Menschen. Hier gilt es besonders darauf zu achten, was wir von diesem Menschen gewohnt sind. Das Abweichen von seinem normalen Verhalten ist der wichtigste Ausgangspunkt. Neigt ein Mensch dazu schnell zu sprechen ist das unnormale Verhalten vielleicht eine gedämpfte und langsamere Stimme. Hierfür ist es natürlich notwendig, dass wir den „Normalzustand“ des Menschen kennen in dem er uns normalerweise gegenüber tritt. Interpretation der Informationen Der wichtigste Schritt ist die Interpretation der gegeben Informationen. Alle Informationen für sich geben uns einen guten Überblick darüber, welche Emotion in einem Menschen zu einem gegebenen Menschen vorgeht. Aber selbst alle Informationen zusammen können uns nie eine vollkommene Sicherheit geben warum eine Emotion gerade gefühlt wird. Nur durch gezieltes Nachfragen kann die Ursache für eine Emotion ermittelt werden. Hier ergibt sich aber gleich die nächste Schwierigkeit: Das emotionale Gedächtnis ist früher aktiv als das logische und abstrakte Gedächtnis. Anders formuliert: Wurden wir mit 2 Jahren von einem Hund gebissen ist dieses Ereignis mit Hunden verknüpft. Dieses Ereignis kann uns zu einem späteren Zeitpunkt beeinflussen, muss aber nicht. Beeinflusst es uns, so kann es sein, dass wir uns nicht einmal im Klaren darüber sind, warum wir diese Emotion gegenüber einer bestimmten Situation haben. Das abstrakte und logische Gedächtnis, welches wir aktiv durchforsten können, war zu diesem Moment noch nicht vollständig ausgebildet und hat daher keine Erinnerung an den Vorfall. Ein moralischeS Nachwort All unser Wissen, das wir durch die Interpretation und Wahrnehmung von Emotionen über einen anderen Menschen erhalten, sagt uns nicht, was dieser Mensch von uns erwartet. Wenn wir merken, dass ein anderer Mensch in unserer Gegenwart traurig ist, ist das keine direkte Einladung von ihm.
 
Dieser Mensch möchte zu diesem Zeitpunkt eventuell nicht, dass wir über seine Trauer Bescheid wissen. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn wir merken, dass dieser Mensch gerade seine wahren Emotionen versteckt. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Die Person will diese Emotion nicht mit uns teilen oder sie möchte schlicht und ergreifend allein sein. Vor allem nachdem wir die Emotion eines Menschen durch die Wahrnehmung von subtilen Gesichtsausdrücken oder Microexpressions erkannt haben. Diese sind oftmals unbeabsichtigt und wir sollten uns genau überlegen, wie wir mit der Information umgehen. Emotionale Intelligenz bedeutet nicht nur, dass man über alles redet. Manchmal ist schweigen tatsächlich Gold.
Suchbegriffe: emotionale Intelligenz, Selbstwahrnehmung, Persöhnlichkeitsentwicklung

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Bewertung: 5.00 / 5 (1 Stimmen)
Autor: Dennis Tröger
Datum: 27.06.2011
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