Nie war es für junge Leute schwieriger, dass geeignete Studienfach zu finden als heutzutage. Denn im Gegensatz zu früher, als man sich nur zwischen klassischen Studienrichtungen wie Jura, BWL oder Medizin entscheiden musste, gibt es heute unzählige sehr spezialisierte Nischenstudiengänge. Dennoch entscheiden sich auch heute noch sehr viele Abiturienten für ein BWL-Studium. Und das aus gutem Grund.
Was lernt man im BWL-Studium? Ein BWL-Studium bereitet auf alle möglichen Aufgaben vor, die man im Zuge einer Führungsposition in Wirtschaftsunternehmen ausführen kann. Es werden Grundlagenfächer wie Rechnungswesen und Marketing aber auch beispielsweise Unternehmensführung und Ethik gelehrt. Wie lange dauert ein BWL-Studium?
BWL kann als Bachelor-, Master- und Diplomstudiengang studiert werden. Bis zum Bachelor dauert es normalerweise sechs Semester, weitere zwei bis vier bis zum Master. Diplomstudiengänge sind selten geworden und nur noch vereinzelt anzutreffen. Diese dauern acht Semester. Was für Schwierigkeiten gibt es im BWL-Studium? In Bachelor- und Masterstudiengängen schließt normalerweise jeder Kurs mit einer schriftlichen oder mündlichen Prüfung ab, die bestanden werden muss. Meist hat man pro Prüfung nur zwei reguläre Versuche. Hat man die Prüfung dann noch nicht bestanden, dann bleibt nur der Weg über einen Härtefallantrag, mit dem man eventuell noch einen weiteren Versuch gewährt bekommen kann. Allerdings wird bei weitem nicht jeder Härtefallantrag bewilligt und es kann auch sein, dass dieser abgelehnt wird und der Prüfungsanspruch verloren ist. Dann hilft nur noch ein Wechsel des Studiengangs. Was passiert nach dem BWL-Studium? Wer sein BWL-Studium erfolgreich absolviert hat, dem stehen viele Türen offen. Vom Sachbearbeiter im Controlling über den Abteilungsleiter in der Automobilindustrie bis hin zum Vorstandsvorsitzenden einer großen Firma ist so gut wie alles möglich. BWLer sind nach wie vor sehr gefragt und es besteht eine niedrige Arbeitslosigkeit. Vor allem wer sich schon im Studium mit Zusatzqualifikationen, Praktika und Auslandsaufenthalten hervorgetan hat, hat gute Chancen auf eine hochdotierte und attraktive Einstiegsposition. |