Wenn Erasmus-Studenten die Zusage durch den zuständigen Fachkoordinator bekommen haben und die letzten Details besprochen sind, steht einem Erasmus-Aufenthalt in Deutschland nichts mehr im Weg. Die Aufregung steigt, sobald man den Flieger nach Deutschland betritt und vor allem wenn er zum Landen ansetzt. Wie wird es sein, das neue Leben im der Bundesrepublik? Wird man mit Kultur, Menschen und Unileben zurechtkommen? Schon ist man da, steht am Flughafen und sollte nun schon überlegen, welches Ticket man sich zulegt. Im besten Fall hat man sich im Vorfeld informiert, ob die zukünftige Uni ein Studententicket zur Verfügung stellt, einen Teil erstattet oder - im schlimmsten Fall - gar keine Kosten übernimmt. Hierzu lohnt es sich vorher auf der Homepage der Uni nachzuschauen oder per Mail nachzufragen. Hat man endlich das passende Studententicket gefunden, so geht es auf in die neue Studentenwohnung, die für die nächsten zehn Monate das neue Zuhause sein wird. Wer Glück hatte, hat einen der wenigen Plätze im Studentenwohnheim bereits lang im Vorfeld erhalten. Auch bei dieser Frage hilft der Erasmus-Zuständige der Heimatuniversität. Bereits am folgenden Tag steht der erste Tag an der deutschen Universität an und die Erasmus-Studenten werden langsam nervös. Sie fühlen sich in das erste Semester zurück versetzt, als alles neu war und man seine Kommilitonen nicht kannte. Doch wie damals gibt es auch jetzt Hilfen, die man in Anspruch nehmen sollte. Zunächst gibt es da die vielen Infoveranstaltungen zu Beginn des Semesters, die viele Fragen beantworten und einen ersten Überblick verschaffen. Hier erfährt man auch, wer seine Ansprechpartner sind, bei denen man sich bei Problemen wie z.B. der Stundenplanerstellung melden kann. Doch nicht nur in dieser Hinsicht sind die Infoveranstaltungen nützlich - hier stellt man zudem die ersten Kontakte zu anderen Erasmus- Studenten her, denn schließlich ist jeder hier neu und sucht Bekanntschaften. Manchmal trifft man sogar auf bekannte Gesichter der Heimatuni, über die man sich dann ganz besonders freut. Die Suche nach Anschluss verbindet eben - und macht den Austausch zum multikulturellen Erlebnis. So sitzt man mit seinen neuen Freunden in der Uni zusammen und unternimmt auch in der Freizeit viel mit jenen. Man entdeckt gemeinsam die neue Kultur, tratscht über die neuesten Trends, beschwert sich über zu hohe Preise und wie viel besser doch alles zuhause in England ist. |