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Erlebnisse im Ausland bekommen |
| Um Jugendliche belastungsfähiger für die noch kommende Zeit zu machen, ist ein Auslandsaufenthalt über eine geraume Weile eine effektive Möglichkeit. Durch den Abstand der von daheim gewonnen wird, werden viele gute und ebenso sicher auch einige nicht so schönen Ereignisse auf den Betreffenden zukommen, welche aber außerordentlich hilfreich im Bezug auf die Lernprozesse sind. Der Jungendliche lernt und sieht eine Menge über den ureigenen Charakter, lernt und sieht wo stellenweise seine Grenzen liegen und gewinnt ein hervorragendes Verantwortungsbewusstsein. "Sofern ein Mensch einen Reisetrip startet, dann kann dieser wirklich was erzählen" sagt schon eine berühmte Redewendung. Zieht es einen Jugendlichen in andere Länder, auch wenn nur für ein Jahr (was sehr schnell vorbeigehen kann), so lernt dieser außer einer meistens zweiten Sprache auch eine andere Lebensart kennen. Der angesprochene kulturübergreifende Zusammenleben sollte ebenfalls für die Eltern eine sinnvolle Perspektive sein, dem Kind die Gelegenheit zu ermöglichen, den individuellen Horizont zu erweitern und über nicht bekannte Kulturen andere Erkenntnisse zu erwerben. Die Chancen, welche sich im späteren beruflichen Leben für sich selbst entwickeln, sind darüber hinaus nicht zu bestreiten. Bemerkt ein eventueller Arbeitgeber, dass z.B. ein Praktikum im Ausland gemacht wurde, kann dieser definitiv daraus schließen, dass die Aussage -unabhängiges Mitarbeiten- nichts Fremdes ist und wird vielleicht diese Stellenbewerbung der anderer Kandidaten bevorzugen. Generell kann man bestätigen, dass die im Berufsleben wesentlichen "Soft Skills" eher durch z.B. Praktika, Studienfahrten oder Geschäftsreisen in einem Land außerhalb Deutschlands erlernt werden. Grundverschieden zum vertrauten persönlichen Umgebungsbereich, wo der Reisende sich hervorragend zurechtfindet, da man kaum durch andere Zustände strapaziert wird und denen der Angesprochene unverdrossen stellen muss. Sogar, wenn das Wunschziel innerhalb eines Landes zu finden ist, dessen Sprache der Reisende nicht nicht sprechen kann, ist diese Tatsache kein Motiv, zu verzagen. Der Jungendliche kann eine Sprachschule aufsuchen, welche allen dienlich seien wird, sich in der neuen Sprache zurechtzufinden und Sicherheit zu erwerben, worauf der Reisende anschließend aufbauen kann. Will der Reisende Arbeiten im Ausland, hat dieses den ergänzenden Vorteil, dass der Reisende sich sein Geld eigenhändig erarbeiten kann. |
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| Autor: |
Marie Kuse |
| Datum: |
19.10.2008 |
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