Wenn ein Bauherr gefragt wird, ob er statt einem Einzelhaus lieber ein Doppelhaus bauen will, dann wird er einen sicher für verrückt erklären. Ein Einzelhaus und ein Doppelhaus sind nämlich zwei von Grund auf verschiedene Bauobjekte, die überhaupt gar nicht miteinander verglichen werden können. Bei einer Garage ist das anders, eine Einzelgarage ist vom Aufbau her nämlich genau gleich wie eine Doppelgarage, bis auf den Umstand, dass eine Doppelgarage von zwei Fahrzeugen genutzt werden kann, während die Einzelgarage nur einem einzelnen Automobil einen Platz bietet. Doch genauso klein wie die Unterschiede sind, genauso ratlos sind manche Bauherren, welchen Typ von Garage sie denn nun bauen mögen. Eine Einzelgarage kostet in der Regel nicht viel weniger als die Doppelgarage, doch das Grundstück, auf dem das Ganze gebaut werden soll, muss auch erst einmal besessen sein. Die Doppelgarage lohnt sich auch wenn man nur ein Auto besitzt, denn die zweite Hälfte kann entweder vermietet werden, womit die Baukosten sich eventuell irgendwann einmal refinanzieren könnten, oder kann als Speicher- oder Lagerraum genutzt werden. So könnten zum Beispiel die Ersatzreifen einen Platz in der Doppelgarage finden, der in einer Einzelgarage nicht vorhanden gewesen wäre. Es soll auch Autobesitzer geben, die den einen Teil einer Doppelgarage ganz normal wie eine herkömmliche und alt bekannte Einzelgarage nutzen, den anderen Teil aber als Werkstatt ausgebaut haben. So können hohe Reparaturkosten eingespart werden, in dem die Werkzeuge einfach selbst gekauft werden, in einem Teil der Doppelgarage abgestellt werden und ein paar technische Feinheiten antrainiert werden. Die gesamten Geräte hätten natürlich in einer Einzelgarage keinen Platz, weshalb am Ende doch mehr Gründe für den Bau einer Doppelgarage statt für den einer Einzelgarage sprechen.
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